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Unterirdisches Bergbaumuseum

Eines der außergewöhnlichsten Erlebnisse in Salgótarján ist das Unterirdische Bergbaumuseum: ein Ort, an dem du „offiziell“ in die Tiefen der Erde hinabsteigen kannst – durch ein echtes, erhaltenes Stollensystem. Die Ausstellung fügt sich in die Werte des Novohrad–Nógrád UNESCO Global Geoparks ein und vereint industrielles Erbe, geologische Geschichte und erlebnisorientiertes Lernen.

  • Kasse
  • Hat einen Parkplatz
  • Akzeptanz von Bankkarten

Was macht den Bergwerksbesuch besonders?

Das Museum entstand in den gut erhaltenen Stollen des Josef-Stollens: Dieser Bergwerksabschnitt war Mitte des 20. Jahrhunderts in Betrieb, und die Ausstellungsstätte wurde 1965 als erstes unterirdisches Bergbaumuseum Ungarns eröffnet (und auch im europäischen Vergleich früh, als in einer originalen Mine eingerichteter Standort). Während des Besuchs bewegst du dich nicht in einer „Kulisse“, sondern in einem Bergwerksbereich, dessen ursprünglicher Charakter bewahrt und für die Präsentation angepasst wurde.

Was macht den Bergwerksbesuch besonders?

Was siehst du unter Tage und an der Oberfläche?

Die unterirdische Route ist etwa 290 Meter lang und zeigt an mehreren Stationen, wie sich die Technologie des Kohlebergbaus von einfacher Handarbeit bis hin zur mechanisierten Abbaufront entwickelt hat. Die Grubenbahn, der Stollenvortrieb, die Phasen der Abbauarbeit sowie die Lösungen für Transport und Belüftung werden alle als Teil der „Arbeitsumgebung“ präsentiert. Ein besonders einprägsames Element der Ausstellungsstätte ist die Darstellung der Grubenpferde, die hilft, das unterirdische Transportwesen vor der Mechanisierung zu verstehen.

An der Oberfläche vervollständigen die Bergbauausstellung und die maschinenparkähnlichen Präsentationselemente das Bild: So ist der Besuch nicht nur ein „Abstieg“, sondern auch eine Entdeckung einer breiteren Industrie- und Lokalgeschichte. 

Was siehst du unter Tage und an der Oberfläche?

Nachhaltigkeit im Spiegel der Geopark-Anforderungen

Das Konzept der UNESCO Global Geoparks besteht nicht nur darin, interessante Orte „aufzulisten“, sondern darauf, basierend auf dem herausragenden geologischen Erbe nachhaltige lokale Entwicklung, hochwertigen Geotourismus und intensive Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit zu fördern. Geoparks müssen mit einem umfassenden, gemeinsam akzeptierten Managementplan arbeiten; Ziel ist es, sowohl die Landschaft und die kulturelle Identität zu schützen als auch die sozialen und wirtschaftlichen Bedürfnisse der lokalen Gemeinschaften zu berücksichtigen.

In diesem Rahmen ist ein Bergbaumuseum ein besonders „geopark-kompatibler“ Ort:

  • Es hilft zu verstehen, dass geologische Ressourcen (Mineralien, Energieträger) nicht erneuerbar sind und daher ein verantwortungsvoller Umgang erforderlich ist;

  • Es liefert ein greifbares Beispiel dafür, wie die Ressourcennutzung der Vergangenheit (Kohle) heute zu Lern- und Denkmalschutzzwecken mit umweltbewussten Botschaften präsentiert werden kann;

  • Durch den Geotourismus kann es zur lokalen Wirtschaft beitragen, während die Präsentation auf Erhaltung und Bildung basiert.

Nachhaltigkeit im Spiegel der Geopark-Anforderungen

Was bedeutet Nachhaltigkeit hier in der Praxis?

Der Nachhaltigkeitswert des Unterirdischen Bergbaumuseums liegt vor allem darin, dass eine bestehende Industrieanlage mit einer neuen Funktion versehen wird: Die „Wiederverwertung“ der Bergwerksstollen (denkmalpflegerische Nutzung) reduziert gleichzeitig die Notwendigkeit neuer Eingriffe und bewahrt den Geist des Ortes. Darüber hinaus kann die erlebnisorientierte Präsentation – wenn sie die sozialen und ökologischen Zusammenhänge des Bergbaus richtig interpretiert – dem Besucher ein Wissen vermitteln, das eine der Grundaufgaben der Geoparks ist: Lernen über die Landschaft, die Ressourcen und deren verantwortungsvolle Nutzung.

Was bedeutet Nachhaltigkeit hier in der Praxis?

Besuchertipps mit verantwortungsbewusster (Geopark-)Perspektive

Der Standort funktioniert typischerweise mit einer geführten, kontrollierten Besuchslogik, was sowohl aus Sicherheitsgründen als auch im Sinne einer „schonenden Nutzung“ wichtig ist. Im Bergwerk herrschen etwa 15 °C, geschlossene Schuhe und mehrschichtige Kleidung werden empfohlen, und Helme werden bereitgestellt; es lohnt sich, das Programm auf die Abfahrtszeit der letzten Tagesgruppe abzustimmen.

Im Einklang mit der Geopark-Philosophie sollte der Besuch so geplant werden, dass er nicht nur „eine Attraktion“ ist, sondern Teil eines langsameren Tages, der lokale Werte respektiert: weniger Eile, mehr Verständnis und eine bewusste Routenwahl, die zu den natürlichen und kulturellen Highlights der Umgebung passt.

- Redaktioneller Inhalt - 

Besuchertipps mit verantwortungsbewusster (Geopark-)Perspektive

Zielgruppe

  • Klassenfahrt
  • Familien mit kleinen Kindern
  • Familien mit älteren Kindern
  • Mehrgenerationenprogramme
  • Freundeskreise
  • Ältere
  • Paare

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  • Kostenpflichtige Parkplätze vorhanden

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