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Foto: Majercsák Bertalan -
Foto: Varga Katalin -
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Philipp, der Storch - Storchennester in Bodrogkeresztúr
Vor einigen Jahren wurde die Hauptstraße der Ortschaft noch von Freileitungen verunstaltet, die eine ständige Gefahr für die Vögel der Region darstellten. Aufgrund der Nähe zur Bodrog ist Bodrogkeresztúr ein beliebter Lebensraum für Störche. Der Tod von Philipp, der 12 Jahre lang in der Ortschaft lebte, im Jahr 2018 lenkte jedoch besonders die Aufmerksamkeit auf das Problem der Freileitungen.
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Der berühmte Vogel aus Bodrogkeresztúr schlüpfte aus dem Ei im Nordosten Spaniens und wurde 2003 als Jungtier von einem italienischen Ornithologen im Ebro-Tal beringt. Er wurde nach dem damaligen Thronfolger Spaniens, dem heutigen König Felipe, benannt. Fülöp, obwohl ein Spanier, ließ sich an den Ufern des Bodrog nieder und blieb dort für immer. In zwölf Sommern hatte er 34 Küken, doch er mochte keine Bindungen – er wählte konsequent weibliche Störche, die nicht beringt waren. Der treue Storch war im Dorf so beliebt, dass man ihm zu Ehren sogar ein Laufrennen ins Leben rief. Sein Unfall im Jahr 2018 hat daher die gesamte lokale Gemeinschaft tief getroffen.
Der berühmte Vogel von Keresztúr schlüpfte in Nordostspanien aus dem Ei und wurde 2003 als Jungtier von einem italienischen Ornithologen im Tal des Ebro-Flusses beringt. Seinen Namen erhielt er nach dem damaligen spanischen Kronprinzen, dem heutigen König. Interessanterweise fliegen seine westeuropäischen Artgenossen normalerweise über die Straße von Gibraltar nach Afrika, während die ungarischen Störche im Herbst über den Bosporus Europa verlassen. Philipp hingegen ließ sich als Spanier am Ufer der Bodrog nieder und verließ diesen Ort nie wieder.
Laut den Einheimischen suchte Philipp, sobald er im Frühjahr die Ankunft der Störche spürte, das schönste Nest aus und wartete als starker Männchen darauf, dass sich ein Weibchen zu ihm gesellte. Er konnte aus den leeren Nestern wählen und lebte zwei Jahre in der Nähe der Fähre, sechs Jahre auf dem Schornstein der örtlichen Schule, zog dann auf einen Strommast gegenüber dem Bürgermeisteramt und fand schließlich vor einem Privathaus ein neues Zuhause. In zwölf Sommern zog er insgesamt 34 Jungvögel groß, doch er mochte keine feste Bindung – er wählte konsequent immer Storchenweibchen ohne Ring.
Die Dorfbewohner mochten den treuen Storch so sehr, dass sie ihm zu Ehren sogar einen Laufwettbewerb ins Leben riefen. Sein Unfall im Jahr 2018 traf daher die gesamte lokale Gemeinschaft tief.
Zu den Dienstleistungen des Storchenschutz-Zentrums gehört ein Dorfrundgang mit Blick auf die Storchennester – eine spannende Möglichkeit für Gruppen und Familien, die Störche besser kennenzulernen.
Nachhaltiger Tourismus: storchenfreundliches Bodrogkeresztúr mit verantwortungsvollem Besuch
In Bodrogkeresztúr ist der Schlüssel zum nachhaltigen Tourismus der Naturschutz und die Zusammenarbeit mit der lokalen Gemeinschaft: Die Geschichte von Philipp war für die Einheimischen eine eindringliche Erinnerung daran, wie wichtig es ist, die Risiken von Freileitungen für den Schutz der Vogelwelt zu minimieren. Besucher können dazu beitragen, indem sie die Storchennester und Beobachtungspunkte leise und ohne Störung aufsuchen, keine unbefugten Bereiche betreten und beim Fotografieren darauf achten, die Nester nicht zu stören. Es wird außerdem empfohlen, lokale Anbieter (Unterkünfte, Gastronomie, Programme) zu wählen, damit die Vorteile des Tourismus in der Ortschaft bleiben.
Die guten Praktiken im Storchenschutz und in der Dorferneuerung sind auch international anerkannt: Beim Wettbewerb Green Destinations TOP100 Story Awards wurde das Projekt in der Kategorie Natur und Landschaft (Nature & Scenery) als drittbestes der Welt ausgezeichnet.
Zielgruppe
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Klassenfahrt
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Familien mit kleinen Kindern
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Familien mit älteren Kindern
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Mehrgenerationenprogramme
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Freundeskreise
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Ältere
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Paare
Weitere Dienstleistungen
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AlleParkinformationen
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