Ungarisches Nationalmuseum
Das Nationalmuseum ist weit mehr als nur ein Ausstellungsort: Es ist einer der zentralen Schauplätze des ungarischen historischen Gedächtnisses. Während der Revolution und des Freiheitskampfes von 1848–49 waren der Platz vor dem Museum und der Museumsgarten wichtige politische und gemeinschaftliche Orte, und später diente das Gebäude auch als Sitz des Oberhauses des Parlaments. Daher symbolisiert das Museum bis heute die Bewahrung des nationalen Erbes, die Weitergabe historischen Wissens und die Pflege des gemeinsamen Gedächtnisses.
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Die Geschichte des Ungarischen Nationalmuseums begann 1802, als Graf Ferenc Széchényi (im Bild) seine Bücher, Manuskripte, Karten, Münzsammlung und andere Schätze der ungarischen Nation schenkte. Bereits das Parlamentsgesetz von 1808 verfügte die Gründung eines Nationalmuseums, und die Institution wuchs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts schnell. Das heutige klassizistische Gebäude, entworfen von Mihály Pollack, wurde zwischen 1837 und 1847 errichtet und wurde rasch zu einem würdigen Zuhause für die Sammlungen.
Ikonische Persönlichkeiten in der Geschichte des Museums
Mit dem Ungarischen Nationalmuseum sind viele bedeutende historische Persönlichkeiten verbunden. Sein Gründer war Graf Ferenc Széchényi, der 1802 seine Sammlung der ungarischen Nation schenkte und damit den Grundstein für das Museum legte. Der Architekt des Gebäudes war Mihály Pollack, eine der bekanntesten Figuren der ungarischen klassizistischen Architektur des 19. Jahrhunderts (im Bild). Der Name des Museums ist auch eng mit Sándor Petőfi, Ungarns bekanntestem revolutionären Dichter, verbunden, da der Museumsgarten einer der symbolischen Schauplätze der Revolution von 1848 ist. Wissenschaftler und Museologen wie Ágoston Kubinyi, Ferenc Pulszky und Flóris Rómer spielten ebenfalls eine wichtige Rolle in der Entwicklung der Institution und trugen viel zur Bewahrung des ungarischen historischen und kulturellen Erbes bei.
Bilder aus der Geschichte des Museums
Museumserlebnisse
Das Ungarische Nationalmuseum richtet sich an diejenigen, die nicht nur sehen, sondern auch die Vergangenheit Ungarns verstehen möchten. Die Ausstellungen, Führungen, thematischen Museumsrouten, digitalen Datenbanken und Online-Sammlungen machen den Ort lebendig. Das Museum ist zugleich ein feierlicher und einladender Raum: ein Ort, an dem Geschichte nicht nur ein fernes Lehrmaterial ist, sondern zu einem persönlichen Erlebnis werden kann.
Verbindung zum nachhaltigen Tourismus
Das Ungarische Nationalmuseum ist auch aus der Perspektive eines nachhaltigen Städtetourismus ein wichtiger Ort. Es ist hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, leicht mit dem Fahrrad zugänglich, und der Besuch wird durch barrierefreie Wege und familienfreundliche Lösungen erleichtert. Die digitalen Datenbanken und Online-Sammlungen bieten einen breiteren Zugang zum kulturellen Erbe, während das Museum mit gemeinschaftlichen archäologischen Programmen und Ausstellungen, die auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam machen, auch auf aktuelle gesellschaftliche und ökologische Fragen eingeht. Aus Sicht des nachhaltigen Tourismus ist das Museum daher gut mit der Praxis des verantwortungsvollen, bewussten und inklusiven Kulturtourismus vereinbar.
- redaktioneller Inhalt -
Zielgruppe
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Klassenfahrt
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Familien mit kleinen Kindern
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Familien mit älteren Kindern
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Mehrgenerationenprogramme
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Freundeskreise
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Ältere
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Paare
Weitere Dienstleistungen
Attraktionen, Programme
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