Hahnkirche – Reformierte Kirche der Innenstadt
Die Reformierte Kirche der Innenstadt, allgemein bekannt als Hahnkirche, ist die größte reformierte Kirche in Miskolc. Auf der Spitze des fast 70 Meter hohen Turms thront ein vergoldeter Hahn.
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- Hat einen Parkplatz
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Die Reformierte Kirche der Innenstadt, allgemein bekannt als „Hahnkirche“, ist die größte reformierte Kirche in Miskolc. Sie wird von einem vergoldeten Hahn auf ihrem fast 70 Meter hohen Turm gekrönt, der von jedem Teil der Stadt aus sichtbar ist. Ursprünglich hatte die Kirche keinen Turm; die reformierte Gemeinde plante während des späten 18. Jahrhunderts den Bau einer neuen Kirche, der 1808 abgeschlossen wurde. Der Turm wurde erst in den 1870er Jahren nach jahrelanger Spendensammlung hinzugefügt. Eine der besonderen Attraktionen der Kirche ist die berühmte Eszter-Glocke, die vom Getreidehändler István Bató zum Gedenken an seine junge Tochter Eszter gestiftet wurde. Sie ist die größte Glocke der Diözese, ruft seit 1866 die Gläubigen und läutet besonders an Eszters Namenstag. Um die Glocke ranken sich viele Legenden, wie die Geschichte, dass Bató die Mittel für ihre Herstellung in einer Lotterie gewann oder dass der Familienschmuck in die Glocke eingeschmolzen wurde. Das Kircheninnere ist im klassizistischen Stil gehalten, mit einer wunderschönen Angster-Orgel und Kirchenbänken, die Lutherrosen zieren. Auf den Sitzplätzen der Empore sind noch die Namen alter Zünfte wie der Schreiner- und Schusterzunft zu sehen. Die letzte große Renovierung fand zwischen 2006 und 2012 statt, bei der moderne Wandlampen und Kronleuchter installiert wurden, die harmonisch mit dem klassischen Interieur der Kirche abgestimmt sind. Neben der Hahnkirche steht das Nyilas-Misi-Haus, das Zentrum der reformierten Gemeinde, in dem sich auch der Bató-Eszter-Gedenkraum befindet. Hier sind originale Möbel und Gemälde aus dem Bató-Haus zu sehen, die Eszters Andenken über die Glocke hinaus bewahren.
Der Hahn weist aus der Ferne den Weg, egal aus welchem Teil der Stadt man sich nähert. Ursprünglich hatte die Kirche keinen Turm, doch gegen Ende des 18. Jahrhunderts begann die reformierte Gemeinde mit dem Bau einer neuen Kirche, die 1808 fertiggestellt wurde. Der Turm wurde erst in den 1870er Jahren hinzugefügt, nachdem die Gemeinde jahrelang die notwendigen finanziellen Mittel gesammelt hatte.
Eine der größten Besonderheiten der Kirche ist die berühmte Eszter-Glocke, die von dem Getreidehändler István Bató zum Gedenken an seine jung verstorbene Tochter Eszter gestiftet wurde. Diese Glocke ist die größte der Kirchenregion und ruft die Gläubigen seit 1866 zusammen. An Eszters Namenstag erklingt sie zudem in besonderer Weise. Um die Glocke ranken sich mehrere Legenden, etwa dass Bató das Geld für die Glocke im Lotto gewonnen habe oder dass die Familienjuwelen in die Glocke eingeschmolzen wurden.
Das Innere der Kirche ist im klassizistischen Stil gestaltet. Die Angster-Orgel und die mit Lutherrosen verzierten Bänke bereichern die Kirche mit besonderen Schönheiten. Auf den Emporenbänken sind noch heute die Namen alter Zünfte wie der Tischler- oder Schneiderzunft zu sehen. Die letzte große Renovierung der Kirche fand zwischen 2006 und 2012 statt, bei der moderne Wandleuchten und Kronleuchter installiert wurden, die harmonisch mit dem klassischen Innenraum der Kirche abgestimmt sind.
Neben der Hahnkirche befindet sich das Nyilas-Misi-Haus, das als Zentrum der reformierten Gemeinde dient und auch ein Bató-Eszter-Gedenkzimmer beherbergt. In diesem Raum sind Möbel und Gemälde aus dem ursprünglichen Bató-Haus ausgestellt, um Eszters Andenken über die Glocke hinaus zu bewahren.
Nachhaltiger urbaner Kulturerbetourismus – lebendige Tradition und gemeinschaftliche Werte
Die Reformierte Kirche der Innenstadt von Miskolc, allgemein bekannt als Hahnkirche, ist aus nachhaltiger touristischer Sicht wertvoll, da sie ein starkes Erlebnis und eine Geschichte bietet, ohne die Stadt zu „überlasten“: Man kann ein bestehendes, seit Langem genutztes Gebäude und einen Gemeinschaftsraum entdecken, ohne neue Eingriffe vorzunehmen. Der vergoldete Hahn auf der Turmspitze ist schon von weitem sichtbar und hat sich zu einem echten Stadtsymbol entwickelt. Die Geschichte der Kirche zeigt eindrucksvoll, wie eine Gemeinschaft über lange Zeit hinweg für ihr Erbe sorgen kann – schließlich wurde der Turm erst nach jahrzehntelangem Sammeln der notwendigen Mittel gebaut. Ebenso „lebendiges Erbe“ ist die Eszter-Glocke, die seit 1866 läutet und an Eszters Namenstag in besonderer Weise erklingt. Besucher erleben hier nicht nur ein Gebäude, sondern auch eine lebendige Tradition.
Gäste können viel zur Nachhaltigkeit beitragen, indem sie die Kirche zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln besuchen und dabei die religiöse Bedeutung des Ortes respektieren, indem sie leise sind und die Regeln einhalten. Es lohnt sich auch, die gemeinschaftlichen Einrichtungen neben der Kirche zu besuchen, wie das Nyilas-Misi-Haus und das Bató-Eszter-Gedenkzimmer. Damit unterstützt man die Arbeit der lokalen Gemeinschaft und die Bewahrung der Werte. Die Hahnkirche ist ein gutes Beispiel dafür, dass nachhaltiger Tourismus oft einfach ist: Man entdeckt Orte, die bereits existieren, den Einheimischen wichtig sind und mit Achtsamkeit noch lange erhalten bleiben können.
Zielgruppe
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Klassenfahrt
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Familien mit älteren Kindern
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Ältere
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Paare
Weitere Dienstleistungen
Attraktionen, Programme
AlleParkinformationen
- Kostenpflichtige Parkplätze vorhanden
- Bewachter offener Parkplatz